Ehemaliges Dominikanerkloster
Das ehemalige Dominikanerkloster mit der Kirche der Darstellung der Jungfrau Maria gehört zu den ältesten und wertvollsten historischen Denkmälern von České Budějovice und befindet sich auf dem Piaristický náměstí, der bis Mitte des 18. Jahrhunderts ein Dominikanerfriedhof war. Der Burggraf von Zvíkov schenkte dem Predigerorden im Auftrag von Přemysl Otakar II. ein geeignetes Grundstück und auch einen Teil der Wiese gegenüber der Kirche hinter dem Fluss. Dort sollte ein Garten angelegt werden, um den Frieden des Klosters zu sichern. Das Kloster war Teil einer im Bau befindlichen Festungslinie. Die unvollendete Kirche wurde 1274 für den Gottesdienst geweiht. Der Bau des Klosters selbst erfolgte jedoch schrittweise und über einen relativ langen Zeitraum. Es wurde erst nach 1380 fertiggestellt, als eine Brunnenkapelle gebaut wurde, die aus dem quadratischen Grundriss des Klosters herausragt.
Im Inneren der Kirche sind Reste seltener gemalter Dekorationen aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten (z. B. eine zehn Meter hohe Figur des Heiligen Christophorus, der Heiligen Dorothy, der Verkündigung der Jungfrau Maria und des Heiligen Georg). Auch im Kreuzgang sind seltene Wandmalereien zu sehen. Südlich der Kirche der Darstellung der Jungfrau Maria befindet sich ein Klostergebäude mit einem gotischen Ambo. Im Inneren des Klosters befindet sich ein paradiesischer Innenhof, der auf allen Seiten von einem bewundernswerten Kreuzgang umgeben ist. Zu sehen ist auch der so genannte Weiße Turm, der aus der Spätgotik stammt, einen barocken Turm hat und mit seiner Höhe von 51 Metern noch immer ein wichtiges Wahrzeichen der Stadtsilhouette ist.
Einzigartig sind auch die fünf barocken Skulpturen im Klostergarten von Josef Dietrich. Sie standen ursprünglich am Eingang der Klosterkirche. Der Statue des Heiligen Josef soll der Bildhauer sein eigenes Gesicht verliehen haben.
Virtueller Rundgang hier
Empfehlen Sie diese Aktivität Ihren Freunden