RETROGAMING
Termin
9.10.2026 09:00 – 31.1.2027 17:30
Veranstaltungsort
Jihočeské muzeum v Českých Budějovicích
Dukelská 1, České Budějovice 6, 370 01
Das Hauptaugenmerk liegt auf Computerspielen sowie Heimcomputern und Spielkonsolen aus den 80er Jahren – sowohl tschechoslowakischen (IQ 151, PMD oder Didaktik) als auch ausländischen (Apple, Amstrad, Atari, Commodore, IBM, Nintendo, Sega oder Sinclair).
Die Besucher lernen nicht nur die grossen Spielehits kennen (von Pac-Man oder Space Invaders über Prince of Persia bis hin zu Doom oder Street Fighter II), sondern beispielsweise auch Spielemagazine aus jener Zeit. Teil der Ausstellung ist eine „Gamer-Höhle“ – ein Spielraum mit historischen Computern, einem Spielautomaten sowie modernen PCs mit Emulatoren.
Computer zum Spielen? Auf keinen Fall!
„Zufällig ist das ganz einfach, in der Schule spielen wir darauf tolle Spiele.“
„Mit so einem teuren Gerät Spiele spielen? Das darf dir nicht einmal in den Sinn kommen, sonst müsste ich dir die Finger abhacken!“
Eine ähnliche Einstellung zum Spielen (und Entwickeln) von Computerspielen wie Frau Škopková in diesem tschechischen Filmklassiker hatten auch die Leiter der Unternehmen, die die ältesten (Grossrechner) nutzten. Dennoch entstanden die ersten Spiele bereits ab den 1950er Jahren, beispielsweise um gelangweilte Besucher von Rechenlabors zu unterhalten.
Der grösste Boom setzte jedoch erst in den 70er Jahren ein. Es tauchten Spielautomaten auf – vor dem ersten Spielhit der Geschichte, „Space Invaders“ (1978), bildeten sich in amerikanischen Kneipen lange Schlangen. Die Heimkonsole „Atari Home Pong“ (1975) brachte die Quadrate auf den Schwarz-Weiss-Fernsehern zum Bewegen. Bald folgten Heimcomputer von Firmen wie Apple, Commodore, Atari oder Sinclair. Bei IBM verstand man zunächst nicht, wozu die Menschen zu Hause Computer brauchen sollten, doch der Erfolg der Konkurrenz zwang das Unternehmen, seine Meinung zu ändern.
Kinder spielten Spiele, „verschwendeten“ dabei viel Zeit, lernten aber auch, mit Computern umzugehen. In der Tschechoslowakei lernten sie in den Schulen den Computer IQ 151 kennen, der sich so stark überhitzte, dass die Klassenzimmer nicht beheizt werden mussten, sowie den PMD 85 oder den „Zbrojováček“ Consul 2717.
Die Glücklicheren bekamen den slowakischen Didaktik Gama mit nach Hause, der mit dem Sinclair ZX Spectrum kompatibel war, sodass es dafür jede Menge Spiele gab. Natürlich konnte man damit auch arbeiten – nach der Anschaffung eines Ein-Nadel-Druckers Tesla BT-100, genannt „Splašený hřebík“, dauerte das Ausdrucken eines A4-Blattes gerade einmal zwanzig Minuten.
Bessere Rechner gab es nur bei Tuzex (Atari 800 XL/XE) oder über Bekannte aus dem Westen (Commodore 64). Die 16-Bit-Computer Amiga und Atari ST verbreiteten sich erst nach der Revolution weiter. Doch letztendlich mussten sie alle bis Mitte der 90er Jahre der Expansion der IBM-PC-kompatiblen Rechner weichen.
Die turbulente Geschichte der Anfänge der Computertechnik und der Spiele wird ausführlich in der Ausstellung „Retrogaming“ des Regionalmuseums in Litomyšl beleuchtet, die seit 2014 durch ganz Tschechien tourt. Sie hat über drei Dutzend grössere und kleinere Städte von Klatovy bis nach Opava besucht.
Ein fester Bestandteil der Ausstellung ist ein Spielraum, in dem man Tausende alter Spiele ausprobieren kann. Die ältesten „groben“ Spiele (Centipede, Pac-Man, Pitfall!, Missile Command…) sprechen vor allem die Älteren an, aber auch die jüngeren „Gamer“ – also die Kinder von heute – spielen oft gerne mit. Und so liefern sie sich Kämpfe in „Street Fighter II“ oder „Double Dragon“, kämpfen in „Golden Axe“, schiessen in „Doom“ und „Wolfenstein“, springen mit dem „Prinzen“ oder dem „Prähistoriker“, rasen in „Vroom“ und „Lotus“, messen sich in „Speedball“ und „Tetris“, retten die Lemmings (Lemmings)… Oder sie können zum Beispiel das heute „ausgestorbene Genre“ ausprobieren – Flugsimulatoren.
Nur für das Spielen zeitaufwändigerer Strategiespiele (SimCity, Pirates, Civilization, Dune II…), Dungeons (Dungeon Master, Ishar…) oder Abenteuerspiele (The Secret of Monkey Island, Another World…) gibt es auf der Ausstellung leider meist nicht genug Platz, aber um sich an die eigene Kindheit zu erinnern, spielt sie sich gerne mal, wenn auch nur für einen Moment…
Die Ausstellung ist im Südböhmischen Museum in České Budějovice (Dukelská 1) vom 9. Oktober 2026 bis zum 31. Januar 2027 (dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen | 9:00 – 17:30 Uhr) geöffnet.
Hinweis: Dieser Text wurde von einer Software für maschinelle Übersetzungen und nicht von einem menschlichen Übersetzer übersetzt. Er kann Übersetzungsfehler aufweisen.
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